Fotografie begleitet mich seit vielen Jahren und bildet den Schwerpunkt meiner gestalterischen Arbeit. Besonderes Interesse gilt der Darstellung von Räumen, Strukturen und geometrischen Ordnungen. Formen, Linien und die architektonische Logik des Alltags prägen meinen fotografischen Blick.
Obwohl mich Architektur früh fasziniert hat, habe ich zunächst eine Laufbahn im Lehrberuf eingeschlagen. Die Auseinandersetzung mit räumlichen Zusammenhängen blieb jedoch ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit. Diese Verbindung führte mich zum Studium der Darstellenden Geometrie, das ich später über viele Jahre mit großem Engagement unterrichtet habe. Das Fach vereint präzise geometrische Prinzipien mit räumlicher Darstellung – zwei Bereiche, die meine fotografische Arbeitsweise nachhaltig beeinflussen.
Heute bilden diese Erfahrungen die Grundlage meiner Architekturfotografie: ein geschulter Blick für Proportionen, ein differenziertes Verständnis von Licht und Raum sowie ein ausgeprägtes Interesse an strukturellen Zusammenhängen.
Fotografie ist für mich ein Mittel, architektonische Konzepte sichtbar zu machen, ihre Gestaltung nachzuvollziehen und ihre Wirkung klar darzustellen.
Fotografie ist für mich nicht nur Technik — sie ist eine Art, Architektur zu verstehen und ihre Geschichte zu erzählen.